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Angewandte Verteidigungsforschung:

"KI kann Schlüsselfaktor werden"

Hielt eine der beiden Key-Notes der gestrigen Forschungskonferenz: Konteradmiral Thomas Jugel (Foto: BS/Portugall)
Hielt eine der beiden Key-Notes der gestrigen Forschungskonferenz: Konteradmiral Thomas Jugel (Foto: BS/Portugall)
"Künstliche Intelligenz (KI) kann ein Schlüsselfaktor werden bei der Informationsverarbeitung, d.h. bei der IT-Unterstützung von Entscheiden und Handeln", so Konteradmiral Thomas Jugel, Amtschef des Planungsamtes der Bundeswehr (PlgABw), gestern am ersten Tag einer Forschungskonferenz in Bonn. Dieser "deutlich gesteigerte Einsatz von Daten" impliziere ein "wachsendes Risiko der Proliferation von 'dual use'', d.h. immer mehr Daten könnten sowohl zivil als auch – von einem potenziellen Gegner – militärisch genutzt werden. (21.02.2018)

"Disruptive Technologien" sei zwar momentan ein "Modewort", so der Amtschef. Dies schmälere jedoch nicht deren Bedeutung, dass diese in der Lage seien, den Charakter auch von militärischen Konflikten zu verändern. Im Unterschied zu früheren technologischen Neuerungen sei die Wehrtechnik bei der Digitalisierung nicht mehr Entwicklungstreiber. Dies seien heutzutage Unternehmen wie Google, Facebook und Amazon, sagte Admiral Jugel auf der dreitägigen Konferenz "Angewandte Forschung für Verteidigung und Sicherheit in Deutschland" der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT).

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