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Lindholz folgt auf Heveling

Innenausschuss des Bundestages unter neuem Vorsitz

Leitet künftig die Sitzungen des Innenausschusses: Andrea Lindholz (CSU). (Foto: Abgeordnetenbüro Andrea Lindholz)
Leitet künftig die Sitzungen des Innenausschusses: Andrea Lindholz (CSU). (Foto: Abgeordnetenbüro Andrea Lindholz)
Andrea Lindholz (CSU) leitet künftig die Sitzungen des Innenausschusses im Deutschen Bundestag. Die 47-Jährige folgt auf Ansgar Heveling (CDU), der ab sofort Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz ist. Lindholz war bereits in der vergangenen Legislaturperiode ordentliches Mitglied des Innenausschusses. (31.01.2018)

Lindholz wurde 1970 in Bonn geboren und studierte von 1991 bis 1995 Rechtswissenschaften in Frankfurt und Würzburg. Anschließend legte sie beide juristischen Staatsexamen ab. Seit dem Jahr 2000 arbeitete die verheiratete Mutter eines Sohnes als selbständige Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Familienrecht und Erbrecht. Seit 2007 ist Lindholz Fachanwältin für Familienrecht. Dem Deutschen Bundestag gehört sie seit der vergangenen Legislaturperiode als direkt gewählte Abgeordnete an. Auch bei der vergangenen Bundestagswahl errang sie wieder das Direktmandat im Wahlkreis Aschaffenburg.

Bereits 1998 trat Lindholz, die die erste Innenausschussvorsitzende der Union ist, in die CSU ein. Von 2002 bis 2014 war sie Gemeinderätin in Goldbach und ebenfalls seit 2002 Mitglied im Kreistag des Landkreises Aschaffenburg.

Lindholz sagte zu ihrer Wahl: "Es ist eine große Ehre für mich, bereits in meiner zweiten Legislaturperiode ein so wichtiges Gremium leiten zu dürfen. Der Innenausschuss stand mit seinen Themen in den letzten Jahren wie kaum ein anderes Bundestagsgremium im Fokus der Öffentlichkeit." Migration, Innere Sicherheit oder Cyber-Security würden auch weiterhin eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Als Vorsitzende wolle sie zu einem konstruktiven Arbeitsklima im Ausschuss beitragen. Innenpolitik brauche sachliche, seriöse und lösungsorientierte Debatten, so die Christsoziale. Ihre Hauptaufgabe sehe sie als Vermittlerin zwischen den Fraktionen, den Behörden und der Bundesregierung. Ihre eigene fachpolitische Meinung werde sie sich durch das Amt jedoch nicht nehmen lassen.

mfe




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